Gelebtes Brauchtum

Unsere Bräuche und Religionsstunden

Als katholische Schule ist uns ein gelebtes Brauchtum sehr wichtig.

Wir versuchen, den Kindern besonders die katholischen Bräuche näher zu bringen, und laden sie ein, diese weiterzugeben, damit sie lebendig bleiben. Über das ganze Jahr hinweg gibt es ausreichend Gelegenheit, Feste und Bräuche zu erleben. Unter anderem fallen in den Herbst und die Adventzeit einige bekannte Heiligenfeste wie etwa die Heiligen Elisabeth, Barbara, Franziskus, Martin und Nikolaus. Zu Allerheiligen/Allerseelen gedenken wir neben unseren Verstorbenen auch der Heiligen. 

Martinsfest: Am 11. November erinnerten wir gemeinsam mit den Kindern an den heiligen Martin. Das Martinstheater der 3a zeigte anschaulich seine Geschichte und wurde von den Kindern mit großer Begeisterung verfolgt. 

Barbaratag: Am 4. Dezember stellten die Kinder in vielen Klassen Barbarazweige auf. Als diese bis Weihnachten zu blühen begannen, war die Freude groß – ein schönes Zeichen für die Hoffnung. 

Nikolausfest: Am 6. Dezember besuchte der Heilige Nikolaus wie jedes Jahr unsere Schule. Mit seinen freundlichen Worten und kleinen Überraschungen sorgte er für strahlende Kinderaugen. 

Neben der oben beschriebenen Brauchtumspflege ist es uns auch wichtig, dass die Kinder aus den Lebensgeschichten der Heiligen lernen. Was können wir heute tun, um in die Fußstapfen dieser außergewöhnlichen Menschen zu treten? In einigen ersten Klassen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, selbst in die „Schule der Heiligkeit“ zu gehen, in dem wir miteinander teilen, Zuversicht geben, Hoffnung schenken…, wie wir es aus den Legenden gelernt haben. Um zu zeigen wie wir „strahlen“ können, durfte dabei unsere „Lehrlingsheiligenscheine“ nicht fehlen. Wie uns manche Eltern erzählten, trugen die Kinder voller Stolz die Sternkrone auch zu Hause, was uns sehr freute.Heilige in Ausbildung

Gerade zur Advent- und Weihnachtszeit gibt es viele Bräuche und Riten, die unseren Glauben so strahlend machen. Heuer freuten wir uns über wunderschöne, einheitliche Adventkränze in den liturgischen Farben, die beim Adventsingen gesegnet wurden und uns mit ihrem Licht durch die Adventzeit begleiteten.

Ein alter Brauch zu Weihnachten ist das Räuchern mit Weihrauch, das der Besinnung und Reinigung dienen soll und besonders in den „Raunächten“ (ursprünglich „Rauchnächten“) praktiziert wird. Kurz nach dem Dreikönigstag am 6. Jänner, der das Ende dieser besonderen Tage markiert, zeigten wir den Kindern diese besondere Tradition in der Schulkirhe. Gespannt beobachteten die Erstklässler und Erstklässlerinnen, wie die Kohle im Räucherkessel entzündet und der Weihrauch aufgelegt wurde, und schnupperten mehr oder weniger begeistert nach dem ungewohnten Duft. Bei dieser Gelegenheit besuchten wir auch die große alte Krippe in der Kirche. 

Bei der Krippe finden wir auch die heiligen drei Könige, die nicht nur das Jesuskind in der Krippe besuchten, sondern auch unsere Klassen: Mit Sr. Beata Maria zogen die Sternsinger durch das Schulhaus, verkündeten die Botschaft von der Geburt Jesu, segneten die Räume und sammelten Spenden. Mit dem gesammelten Geld werden die Schwestern vom armen Kinde Jesus in Indonesien bei ihrer caritativen Tätigkeit unterstützt. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich für Ihre Spenden! (Kollmann/Stressler)

 

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